Betrachtung

in eigener Sache

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Am 15. Juni 2019 startet die Kolumne Betrachtung in eigener Sache zur Ausstellung Ich bin alles zugleich" – Selbstdarstellung von Schiele bis heute, die seit letztem Wochenende in der Landesgalerie Niederösterreich zu sehen ist. Über den gesamten Ausstellungszeitraum erscheint zum jeweils 15. die Kolumne auf der Webseite der Landesgalerie Niederösterreich. Autorin ist niemand geringerer als Scheiber Jaqueline (*1993), eine junge Schriftstellerin, Sozialarbeiterin und eigens ernannte Selbstdarstellerin. Seit 2010 veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Minusgold Lyrik und Prosa. Das Pseudonym Minusgold fungiert nicht nur Alter Ego, sondern ist eine erschaffene Internetpersona, die das (Mit)teilen und Beschreiben von privaten Gedanken mit einer breiten Öffentlichkeit möglich machte. Heute gilt das Augenmerk existentiellen Themen wie Tod, Entwicklung und Selbstbildnis. Neben persönlichen Ereignissen und Erfahrungen fließen auch sozialwissenschaftliche Aspekte und Betrachtungsweisen in die Texte mit ein.

Was die Leser/innen erwartet, stellt Scheiber wie folgt vor:

Selbstdarstellung ist ein höchst persönliches Thema. Jeder und Jede hat eine Idee, einen Begriff oder gar eine Methode dazu. Parallel zur kuratierten Ausstellung „Ich bin alles zugleich“ von Christian Bauer öffnet sich eine weitere Facette, die nicht ortsgebunden an eine kritische Betrachtung des Selbst anschließt. In der monatlichen Erscheinung sollen auf drei verschiedenen Ebenen ein zusätzlicher Raum zur Auseinandersetzung mit der Selbstdarstellung eröffnet werden. Leser/innen finden dadurch eine anonyme Möglichkeit, eine Reflexionsbasis für das Thema zu schaffen und können angeregt werden, die Ausstellung unter der Perspektive der verschiedenen Künstler/innen zu besuchen -­ Besucher/innen der Ausstellung hingegen können nach ihrem Besuch die Auseinandersetzung vertiefen. So oder so bleibt der Diskurs über einen längeren Zeitraum präsent. Jeweils fünf Kolumnentexte erschließen die unterschiedlichen Anteile der äußeren Gestaltung. Sie bieten einen Rahmen zu einem persönlichen Zugang und Reflexion mit dem Thema, geben Anstöße zur Betrachtung der Kunst sowie letztlich des Selbst. Wo in den ersten beiden Teilen eine allgemeine Reise durch das Äußere und Innere stattfindet, soll im letzten Teil ein persönlicher Blick der Autorin auf die Symmetrie zwischen Sprache und Bildgebung entstehen.

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Abbildung:

  • Jaqueline Scheiber Foto: Alexandra Stanic

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