Ich bin alles zugleich

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Selbstdarstellung von Schiele bis heute

Der thematische Parcours nimmt in der
revolutionären
Selbstsicht Egon Schieles
seinen Ausgang

Die Frage nach unserer Identität ist in ihrer Bedeutung kaum zu überschätzen. Das Thema ist ein Leben lang aktuell und bleibt immer spannend. Der Drang zur Selbstdarstellung ist ein zentraler Trieb unserer Kultur und die Möglichkeiten dafür waren noch nie so ausgeprägt wie heute. Voraussetzung der zeitgenössischen Sicht auf die eigene Person sind bahnbrechende Erkenntnisse der Moderne und Egon Schiele hat diesen Schritt am konsequentesten vollzogen. Sein Statement „Ich bin alles zugleich“ bildet eine völlig neue Basis für die Selbstdarstellung, der Blick hinter die Fassade des Menschen wird zur zentralen Botschaft und bestimmt die moderne und zeitgenössische Kunst nachhaltig.

Wenn wir nicht das sind, wonach wir aussehen, was macht uns dann aus? Die Kunst ist in der Ergründung der Identität vorangegangen. Die Erkenntnisse der Künstler/innen sind stärker, aussagekräftiger und nachhaltiger als jene der Ärzte/innen, Psycholog/innen und Philosoph/innen, die den Weg der Selbstfindung begleitet haben. Die Ausstellung legt das in sechs Kapiteln dar.

Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Richard Gerstl, Irene Andessner, Renate Bertlmann, Adolf Frohner, Gelatin, Gottfried Helnwein, Birgit Jürgensen, Elke Krystufek, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer, Oswald Tschirtner, August Walla.

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Egon Schiele, Selbstporträt mit Pfauenweste, 1911 © Ernst Ploil, Wien

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