01 | Ekatarina Sevrouk, Blick auf Weissenkirchen, aus der Serie „Fremd bin ich eingezogen“, 2018

  • Sehnsuchts
    Räume

    Berührte Natur und besetzte Landschaften

    bis 19. 04. 2020

  • 03 | Emil Jakob Schindler, Pappelallee nach dem Gewitter, 1892

  • Fragen zum
    Verhältnis
    von Mensch
    und Natur

  • 02 | Egon Schiele, Zerfallende Mühle, 1916

  • 04 | Iris Andraschek und Hubert Lobnig, Wohin verschwinden die Grenzen (Installation in Winter), 2009

Die niederösterreichische Kulturlandschaft bietet seit dem 19. Jahrhundert Erholungssuchenden – darunter auch vielen Künstler/innen (wie etwa Egon Schiele) – Ruhe und Inspiration. Von diesem Sehnsuchtsraum ausgehend entsteht ein vielfältiger Ausstellungsparcours, der von der Wachau bis nach Triest reicht und Kunstwerke des Stimmungsimpressionismus und der klassischen Moderne mit Werken der Gegenwart in Dialog setzt. Die Ausstellung wirft die Frage auf, inwieweit der Blick auf den Kulturraum auch heute noch von einer romantischen Sicht geprägt ist, und welche Strategien wir Menschen anwenden, um die Natur zu „unserer“ Landschaft werden zu lassen. Dabei wird auch ein kritischer Blick auf eine besetzte, benutzerfreundlich gemachte Natur geworfen, die Idylle suggeriert, sich aber bei genauerem Hinsehen als menschliches Konstrukt entlarvt. Kunstwerke, die niederösterreichische Sehnsuchtsräume zum Inhalt haben, bilden den Kern der Ausstellung, wobei diese exemplarisch für Landschaften stehen, die auch ganz woanders sein könnten. Die Schau stellt grundlegende Fragen zum Verhältnis von Mensch und Natur.

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Abbildungen:

  • © Landessammlungen NÖ
  • © Ekaterina Sevrouk
  • © Landessammlungen NÖ
  • Besitz der Künstler © Bildrecht, Wien, 2019

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